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knowledgepark AG
Das Unternehmen:
• Knowledgepark AG, Firmensitz Neu-Isenburg, gegründet
vor 15 Jahren in München als LARS Software GmbH bzw. ovide GmbH,
München
• Branche: Softwarehaus, Informations- und Wissensmanagement
• Produkte: Spezialist für Softwareentwicklung im Bereich Wissensmanagement
und Medizinische Informationssysteme
• Belegschaft (2003): ca. 25 MA
• Umsatz (2003): ca. 4 Mio. €
• Internet: www.knowledgepark-AG.de
Die Philosophie:
Modernes Wissensmanagement ist professionell eingesetzt, ein ideales Mittel,
um implizites und explizites Wissen eines Unternehmens wettbewerbsrelevant
nutzbar zu machen.
Das Projekt „Wissensbasiertes Projektmanagement:
Aufbau einer Projektdatenbank zur Unterstützung des Projektlebenszyklus“
1. Ausgangssituation
Vor Projektbeginn war der Wissenstransfer aus dem Bereich Projektabwicklung
in Richtung neue Projekte und Softwareentwicklung mangelhaft.
2. Zielsetzung
Knowledgepark hat sich als Ziel gesetzt, durch Erarbeitung einer speziellen
Debriefing-Methode nachhaltiges Projektmanagement im Unternehmen einzuführen.
Oberstes Ziel ist hierbei die Bewahrung von Projekterfahrungen, wobei
diese als Ausgangspunkt für das Aufsetzten weiterer Projekte und
- allgemeiner - für die Organisation der Zusammenarbeit von Menschen
verstanden werden.
3. Vorgehensweise
Projekterfahrungen machen sich fest an Fragen wie z.B.
- wie sind Projektergebnisse entstanden?
- welche Konflikte waren wie zu bewältigen?
- wie wurde mit Planabweichungen umgegangen?
- welche Maßnahmen lassen sich in ein Regelwerk zur Aufstellung
zukünftiger Projekte übernehmen?
Um diese Projekterfahrungen zu dokumentieren, wurde eine geeignete Methodik
im Rahmen des laufenden Projekts erarbeitet. Welche Parameter hier sinnvoll
sind, wurde durch das Projektteam bestimmt, erarbeitet und definiert.
Es ging vor allem um die Untersuchung von abgeschlossenen Projekten, deren
Team Mitglieder im Unternehmen noch verfügbar sind. Die Team Mitglieder
unterstützten mit Hilfe geeigneter Debriefing-Methoden das Wissensmanagement-Projektteam
bei der Aufgabe, Projekterfahrung/Projektwissen allgemein zugänglich
und verfügbar zu machen und so die Effizienz bei der Aufstellung
folgender Projekte massiv zu steigern.
Hierfür wurde ein geeignetes Werkzeug erarbeitet. Anhand dieses Werkzeuges
soll es später möglich sein, ein Projekt entsprechend zu bewerten,
nach zu verfolgen und zu analysieren. Die gewonnen Erfahrungen werden
in einer Datenbank hinterlegt. Diese Erfahrungen sollen dann später
in den einzelnen Phasen von Folgeprojekten genutzt werden können.
Weiterhin soll die Methode zu einem sich selbst fortlaufend verbessernden
Prozess führen. Das dabei entstehende Regelwerk soll so konzipiert
sein, dass es sich wechselnden Anforderungen stellen kann. Es soll nicht
statisch aufgebaut sein und muss durch Personen auf seine Qualität
hin (Durchführbarkeit, Anforderungs-bezogen, Kosten – Nutzen)
gesichert werden.
Der im Zusammenhang mit der Einführung und Anwendung der Methodik
entstehende personelle Aufwand soll sich in einem Rahmen halten, der auch
für kleinere Unternehmen tragbar ist.
4. Projektmeilensteine
1. Definition des Datenblattes: Grundlagenbildung – Was wollen wir
wissen?
2. Erarbeitung eines geeigneten Fragenkatalogs
3. Erarbeitung eines Werkzeugs zur Bewertung und Auswertung der Ergebnisse
4. Definition/Dokumentation: „Wie soll mit dem System gearbeitet
werden?“
5. Aktueller Stand
Das Projekt wurde abgeschlossen. Eine erste Version einer
Debriefing-Methodik liegt bereits vor.
Debriefing-Methodik
6. Ausblick
In der Zukunft planen wir, neue Software-Plattformen zur
Unterstützung verschiedenster Wissensmanagement-Methoden zu entwickeln.
7. Konkreter Nutzen der Teilnahme am Projekt
Der Größte Nutzen der Teilnahme am Projekt ist,
dass es uns gelungen ist, eine Debriefing-Methodik zu erarbeiten.
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