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Selzer
Das Unternehmen:
• Selzer Fertigungstechnik GmbH & Co. KG, Firmensitz
Driedorf-Roth, gegründet 1923, Eigentümer geführt, in der
dritten Generation
• Branche: Präzisionstechnik
• Produkte: technisch hochwertige Baugruppen und Subsysteme mit
Schwerpunkten in den Bereichen Getriebe, Motor, Bremsen und Werkzeuge
• Belegschaft (2003): ca. 560 MA
• Umsatz (2003): ca. 72,5 Mio. Euro
• Internet: www.selzer-automotive.de
Das Projektteam:

Die Philosophie:
Seit 80 Jahren steht SELZER für Präzisionstechnik. Über
550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen die Innovationsleistung unseres
mittelständischen Unternehmens mit internationaler Ausrichtung. Die
Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Baugruppen aus Metall
für Getriebe, Motoren, Bremsen und Profi-Elektrowerkzeuge ist unsere
Aufgabe. Für die Automobil- und Elektroindustrie gehören wir
als kompetenter Partner zu den ersten Adressen der Branche.
Nur durch steten Know-How-Transfer sowohl von extern als auch intern können
wir eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit erreichen. Das Projekt
Wissensmanagement soll helfen, diesen Know-How-Transfer zu optimieren.
Anwendungsgebiet ist z.B. auch der Wissenstransfer im Rahmen des z.Zt.
laufenden Werksaufbaus in Brasilien.
Das Projekt
1. Ausgangssituation
Eine Systematisierung des Know-How-Transfers war in Grundzügen vorhanden.
Um eine Optimierung des Transfers und auch neue Impulse zu erzielen, hat
man sich für die Teilnahme an dem Projekt Wissensmanagement entschieden.
2. Zielsetzung
Im Wissensmanagement-Projekt ist das Ziel von Selzer, den Know-How-Transfer
sowie die Know-How-Sicherung innerhalb des Unternehmens zu optimieren.
3. Vorgehensweise
Um einen Einstieg in das Projekt zu finden, wurde damit begonnen, firmenspezifisches
Wissen der einzelnen Mitarbeiter zu erfassen und in Kompetenzmatrizen
aufzuarbeiten. Hier wird noch die Datei der Kompetenzmatrix verlinkt.
Die sich ergebenden Wissensprofile der einzelnen Unternehmenseinheiten
dienen als Grundlage, um den Weiterbildungsbedarf der einzelnen Abteilungen
zu bestimmen und nötige Weiterbildungsmaßnahmen in die Wege
zu leiten. Auch die interne Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten
an zukünftige Wissensgenerationen wird im Unternehmen thematisiert
und basiert auf dem Konzept „Mitarbeiter schulen Mitarbeiter“.
Zur Dokumentation und Verteilung von externem und internem Wissen soll
ein Datenbank gestütztes System eingeführt werden.
Hier sehen Sie einen Auszug aus unserer Kompetenzmatrix:
4. Aktueller Stand
Der Ansatz, Know-How-Lücken über eine Kompetenzmatrix
zu ermitteln, hat gezeigt, dass Schulungsbedarfe bestehen. Diese können
jedoch zum großen Teil durch eigene Mitarbeiter gedeckt werden,
die das entsprechende Know-How besitzen und es auch vermitteln können.
Das Konzept „Mitarbeiter schulen Mitarbeiter“ hat sowohl bei
den Wissensgebern als auch bei den Wissensempfängern eine hohe Akzeptanz.
Zum einen sind die Schulungsinhalte die unmittelbare tägliche Arbeit,
so dass keine unnötigen „Schulungsgegenstände“ vermittelt
werden, zum anderen dient es auch noch den Wissensgebern, ihr eigenes
Know-How anhand von Rückfragen zu festigen und zu erweitern.
Zum Sichern sowie Bereitstellen von ehemals papiergebundenen Dokumenten
(Zeichnungen, Einrichtepläne, Arbeitsanweisungen, Prüfberichte,
... ) in ihrer aktuellsten Version wurde ein intranetgestützes digitales
Dokumentenarchiv eingeführt. Dieses allen Rechnernutzern zugängliche
Dokumentenarchiv hat vom ersten Tag an eine hohe Nutzung und Akzeptanz
erreicht.
5. Ausblick
Selzer plant, den Technischen Benchmark weiter zu entwickeln
und diesen als Wissens-gewinnungsmethode zu optimieren. Mittels der im
Wissensmanagement erlangten Werkzeuge wie z.B. Kompetenzmatrizen sollen
u.a. bereichsübergreifende Checklisten aufgebaut werden. Die gesammelten
Erkenntnisse sollen digital bereitgestellt und archiviert werden.
6. Konkreter Nutzen der Teilnahme am Projekt
Die Diskussion zusammen mit anderen mittelständischen
Unternehmen hat den Blick für Optimierungsmöglichkeiten im eigenen
Hause geschärft. Eigene Methoden und Ansätze zum Wissenstransfer
wurden von den Vertretern der anderen teilnehmenden Unternehmen kritisch
hinterfragt.
Formblatt für CIP vor Ort:

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