| |
LOH Optikmaschinen AG
Das Unternehmen:
• Loh Optikmaschinen AG, Firmensitz Wetzlar, gegründet
1922
• Branche: Brillenoptik und Feinoptik
• Produkte: Spezialmaschinen für die Brillen- und Feinoptik
• Belegschaft (2002): ca. 400 MA
• Tochterunternehmen sind in den USA, in Asien, Frankreich und Indien
• Internet: www.loh-optic.com
Bedeutung des Wissenstransfers für
das Unternehmen
„Im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit stehen unsere Kunden
und deren Aufgaben. Kontinuierlich arbeiten wir an der Entwicklung und
Verbesserung von qualitativ hochwertigen Systemlösungen, die unsere
Kunden bei ihrer Arbeit unterstützen. Dabei wenden wir neueste Technologien
und Verfahren an. Zuverlässigkeit, Präzision und Zeitersparnis
sind dabei die wesentlichen Merkmale unserer Produkte.
Basis unseres Erfolgs sind die engagierten und motivierten Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der Loh-Gruppe, die täglich ihr Wissen und ihre Erfahrungen
einbringen. Grundaufgabe auch für die Zukunft ist es, sich
mit diesem Potenzial den Problemen und Anforderungen der Kunden zu widmen.
Das erfordert, Kenntnisse über Kunden und Märkte in Wissen aufzubereiten
und mit dem Wissens- und Erfahrungspotential im Haus
in einer Weise systematisch zu kombinieren, dass Wettbewerbsvorsprünge
weiter ausgebaut werden können.“
Das Projekt „Inhaltliche und methodische
Impulse zur Sensibilisierung im Umgang mit internen und externen Wissensressourcen
und Verbesserung der Organisation von Wissen“
1. Ausgangssituation
Die Fa. Loh, Wetzlar, ist führender Hersteller von Maschinen für
die Brillenoptik und Feinoptik. Maßgeblich für diesen Erfolg
sind die Fähigkeiten und das Know-How der Mitarbeiter, ihre Motivation
und Kreativität.
Grundaufgabe auch für die Zukunft ist es, sich mit diesem Potenzial
den Problemen und Anforderungen der Kunden zu widmen. Das erfordert, Kenntnisse
über Kunden und Märkte in Wissen aufzubereiten und mit dem Wissens-
und Erfahrungspotential im Haus in einer Weise systematisch zu kombinieren,
dass Wettbewerbsvorsprünge weiter ausgebaut werden können. Mit
der Beteiligung an diesem Förderprojekt verspricht sich die Fa. Loh
inhaltliche und methodische Impulse zur Sensibilisierung im Umgang mit
Wissensressourcen und zur Verbesserung der Organisation von Wissen.
2. Zielsetzung
Die Analyse zu Stärken und Schwächen der Fa. Loh bezüglich
Wissensmanagements hat in folgenden Handlungsfeldern Verbesserungspotentiale
aufgezeigt:
a. Wissensweitergabe über Mitarbeitergenerationen
b. Information / Wissensweitergabe an alle Mitarbeiter
c. Verankerung der Konkurrenzanalyse
d. Systematisierung und Exploration von Servicewissen
e. Einkauf externes Wissens
.
Die Wissensweitergabe über Mitarbeitergenerationen wurde von allen
teilnehmenden Firmen als so wichtig erachtet, dass es kein Loh-spezifisches
Teilprojekt ist. Mit der Konzentration auf zwei firmenspezifische Themen
sind 1. die Verankerung der Konkurrenzanalyse und 2. der Einkauf externen
Wissens Zielstellungen des Teilprojekts.
3. Vorgehensweise
1. Teilziel: Verankerung der Konkurrenzanalyse.
Um die Konkurrenzanalyse im Unternehmen zu verankern, wurden zuerst Vorgespräche
mit den zuständigen Bereichsleitern durchgeführt und der generelle
Informationsbedarf ermittelt. Danach wurden die vorhandenen Informationen
und Instrumente bezüglich ihres Umfangs, Inhalts und Eignung analysiert.
In einem nächsten Schritt wurden die Vorgaben für die Konkurrenzanalyse
bezüglich des Inhalt und der Form entwickelt und auch verabschiedet.
Am Schluss wurden dann noch Verantwortungsbereiche klar definiert und
Zuständigkeiten geklärt.
2. Teilziel: Systematisierung u. Exploralisierung von Servicewissen
1. Vorgespräche mit den Servicemitarbeitern
2. Entwicklung einer Katalogstruktur
3. Ermittlung Schadensbilder, Ursachen und Maßnahmen
4. Einarbeitung in die ERP-Software
5. Testweise Nutzung bei Kundenmeldungen
4. Aktueller Stand
Das 1. Teilziel, die Verankerung der Konkurrenzanalyse,
wurde bisher erst zu 10 %, Teilziel 2 bereits zu 95 % erreicht.
5. Ausblick
Für die Zukunft haben wir uns vorgenommen, Teilziel
1 komplett zu erfüllen sowie den Einkauf externen Wissens mit einem
neuen Mitarbeiter anzugehen.
6. Konkreter Nutzen der Teilnahme am Projekt
Die Teilnahme am Wissensmanagement-Projekt hat alle Mitarbeiter
unseres Unternehmens für die Ressource Wissen sensibilisiert. Im
Bereich der intergenerativen Wissensweitergabe haben wir konkrete Ergebnisse
erzielt. Außerdem konnten wir methodische Ansätze zur Wissensgenerierung
und –strukturierung im Bereich der technologischen Entwicklung erarbeiten.
Zurück
zur Übersicht |
|