Prof. Dr. Klaus North

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Wissen und Lernprozesse managen

Vortrag von Prof. Klaus North auf dem Steinbeis Consulting Tag 2014 der Steinbeis-Stiftung

Zwischen Experiment und Routine

Wie wird Wissensmanagement erwachsen? Artikel von Klaus North und Oliver Haas

In den 90er Jahren ist Wissensmanagement mit vielen Versprechen in die Welt des Managements und der Unternehmensführung gestartet: Transparenz schaffen, Doppelarbeit vermeiden, aus Fehlern lernen und dadurch besser werden. Konferenzen, Fortbildungen und unzählige Veröffentlichungen zeugen noch heute von dieser Zeit als Wissensmanagement zu einem festen Bestandteil modernen Managements wurde. Doch was hat sich seitdem getan? Hat Wissensmanagement all seine Versprechen eingelöst? Es ist merklich stiller um das Thema geworden. Ist das ein Zeichen für Selbstverständlichkeit im unternehmerischen Alltag oder doch eher für einen stillen Tod? Klaus North und Oliver Haas haben sich auf Spurensuche begeben, halten inne und wagen einen mutigen Blick in die Zukunft.

Artikel in OrganisationsEntwicklung 3/2014, © Handelsblatt Fachmedien GmbH, http://www.zoe-online.org/content/default.aspx?_s=664329

Buch von Klaus North

Wissensorientierte Unternehmensführung: Wissensmanagement gestalten, Springer Gabler, 2016 (6. Auflage)

Anhand einer Vielzahl von Praxisbeispielen macht Klaus North in diesem Lehrbuch deutlich, wie Wissensmanagement in Organisationen erfolgreich gestaltet werden kann. Wissensorientierte Unternehmensführung stellt sicher, dass das für die Erreichung der strategischen und operativen Ziele notwendige Wissen und die Kompetenz zur Verfügung stehen, genutzt, entwickelt und abgesichert werden. Mit dem Modell der „Wissenstreppe“ wird der Zusammenhang zwischen Informationen, Wissen, Kompetenz und Wettbewerbsfähigkeit hergestellt. Für die 6. Auflage wurde das Buch in allen Kapiteln auf den aktuellen Stand der akademischen Diskussion und praktischen Anwendung gebracht. Insbesondere wird auf die Anforderungen eingegangen, die durch die neue Qualitätsnorm ISO 9001:2015 für das Wissensmanagement entstehen. Die Möglichkeiten ihrer Erfüllung werden geschildert und anhand einer Checkliste überprüfbar gemacht. Außerdem enthält diese neue Auflage aktuelle Informationen darüber, wie Soziale Medien das Wissensmanagement unterstützen können.

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Buch von Klaus North, Andreas Brandner, Thomas Steininger

Wissensmanagement für Qualitätsmanager: Erfüllung der Anforderungen nach ISO 9001:2015, Springer Gabler Verlag, Wiesbaden 2016

In diesem Essential finden Sie konkrete und praxiserprobte Hinweise, wie die Wissensmanagement-Anforderungen der ISO 9001:2015 zum Nutzen Ihrer Organisation umgesetzt werden können und welche weiteren Schritte zur Entwicklung eines wertschöpfungsorientierten Wissensmanagements notwendig sind. Jedes Kapitel enthält einfache Kontrollfragen, anhand derer Sie feststellen können, wie weit Sie mit der Umsetzung der Anforderungen der neuen Norm bereits gekommen sind. Eine Checkliste und ein Musterstellenprofil geben weitere Hilfestellung.

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Buch von Klaus North und Gregorio Varvakis

Competitive Strategies for Small and Medium Enterprises, Springer, 2016

This book is a timely guide for Small and Medium Enterprise (SME) researchers, policy makers and strategists. SMEs are the most important sources of job creation and local development especially in knowledge-based economies. As turbulence in the globalized economies expands SMEs will have to learn to sustain competitiveness by developing their ‘dynamic capabilities’. Based on the findings of a 4-year European and Latin American research project, this book provides a theoretical framework, practical instruments and cases on how SMEs in diverse economic, social and cultural contexts can develop crisis resilience, increase agility, innovate and thus successfully compete in turbulent times.

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Länger Leben – Länger Arbeiten

Dass wir in Zukunft länger arbeiten werden, wissen wir. Wie unsere Alterspyramide im Unternehmen heute aussieht und in Zukunft aussehen wird, darüber haben wir uns oft wenig Gedanken gemacht.

Um uns heute für morgen zu rüsten, führte die IHK zu Dillenburg und Wetzlar das Modellprojekt „Kompetenzen älterer Arbeitnehmer nutzen und entwickeln“ mit Pilotunternehmen aus der Region durch. Dabei wurden Unternehmen, ältere Arbeitnehmer sowie Weiterbildungsinstitutionen unterstützt, die Kompetenzen älterer Arbeitnehmer zu nutzen, weiterzugeben und zu entwickeln mit dem Ziel, Wissen und Erfahrungen möglichst lang für die Wertschöpfung zu nutzen und älteren Arbeitnehmern eine Perspektive und Entwicklungsmöglichkeiten bei sich verlängernden Lebensarbeitszeiten zu geben.

Website des Projekts: www.ihk50plus.de.

Wissensmanagement, brauchen wir das?

Schlaumeier und Querdenker zeigen Ihnen wie und warum.

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Wissensmanagement eine Frage der Unternehmenskultur

impulse interviewte Prof. K. North

impulse: Wie konsequent nutzen die Chefs das Wissen der Mitarbeiter, Herr Professor North?

North: Da liegt manches im Argen. Studien belegen, dass nur jeder vierte Mitarbeiter vom Vorgesetzten Feedback darüber bekommt, welche Kompetenzen man von ihm erwartet. Da fällt es schwer, den Unternehmenserfolg als ein faszinierendes Projekt der gesamten Belegschaft zu vermitteln – und die Mitarbeiter zu motivieren, Wissen zu teilen.

Haben die Firmen im Moment nicht andere Sorgen als Wissensmanagement?

Viele Chefs konzentrieren sich in der Tat aufs überleben im Tagesgeschäft , intensive Akquise und Kostenreduktion. Dabei erkennen sie allerdings auch, dass sie ihre Ressourcen effizient nutzen müssen. In besonderem Maße gilt dies für die Ressource Wissen. Spannende Beispiele dafür gibt es zuhauf, wie nicht zuletzt unser Wettbewerb zeigt.

Welche Branchen sind in der Hinsicht besonders weit?

Dienstleister wie Berater oder Ingenieure haben oft eine gute Wissensorganisation. Viele tun sich aber schwer, übers Projekt hinauszudenken, aus Projekten zu lernen. Autofirmen und Zulieferer konzentrieren ihre Anstrengungen auf Prozesse und kontinuierliche Verbesserung. F+E-getriebene Firmen bündeln ihr Wissen in Kompetenzzentren.

Wie lässt sich auf einfache Weise selbst ermitteln, wo eine Firma in puncto Wissen steht?

Dies würde ich vom Ergebnis her prüfen: Lernt mein Unternehmen schnell und umfassend von Kunden und Konkurrenten? Werden technologische Entwicklungen systematisch beobachtet? Generieren wir viele Ideen für neue Produkte und Verbesserung der Prozesse und setzen diese effizient um? All das sind Kennzeichen für professionellen Umgang mit Information und Wissen.

Was raten Sie Chefs, die dem Thema zugeneigt sind, aber teure IT-Investitionen scheuen?

Wissensmanagement ist vor allem eine Frage der Unternehmenskultur. Eine Firma veranstaltet etwa pro Jahr vier gemeinsame Frühstücke für alle 150 Mitarbeiter. Dies kostet nicht viel, kann aber enorme Potenziale freisetzen. Für Mitarbeitergespräche empfehle ich folgende Fragen: Was haben Sie im letzten Jahr getan, um Ihre eigene Kompetenz zu steigern? Was haben Sie getan, um Wissen an Kollegen weiterzugeben oder im Informationssystem zu verankern? Was haben Sie selbst zur Entwicklung neuer Produkte beigetragen und an Verbesserungsvorschlägen eingereicht?

Was können kleine Firmen von den Großen lernen?

Systematische Personalentwicklung.

Und umgekehrt?

Dazu ein Ausspruch des legendären Ex- Chefs von General Electric, Jack Welsh: ›Wir wollen ein Unternehmen schaffen mit dem Körper eines Großunternehmens, aber der Seele eines Kleinunternehmens – mit Wissensdurst, Bereitschaft zum Austausch und schneller Handlungsfähigkeit.

Wissensmanager_2005.pdf [5,3 KB]